Hamm diskutiert über prekäre Finanzlage der Migrationshilfen und drohende Kürzungen
Steve HeckerHamm diskutiert über prekäre Finanzlage der Migrationshilfen und drohende Kürzungen
Treffen in Hamm: Lokale und Bundespolitiker diskutieren Zukunft der Migrationshilfen
In Hamm kamen lokale und Bundespolitiker zusammen, um über die Zukunft der Unterstützungsangebote für Migrantinnen und Migranten zu beraten. Die vom Deutschen Roten Kreuz (DRK) und dem Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) organisierte Veranstaltung richtete den Fokus auf finanzielle Engpässe und deren Auswirkungen auf wichtige Programme.
Das Treffen fand am 1. Oktober im DRK-Heim in Bockum-Hövel statt – zeitgleich mit einem bundesweiten Aktionstag zur Migrationsberatung. Vertreter beider Organisationen stellten ihre Arbeit vor und skizzierten Ziele sowie Aufgaben im Rahmen der Integrationsbemühungen in Hamm.
Teilnehmende hörten zudem Berichte von Menschen, die sich erfolgreich in die Gemeinschaft integriert haben und ihre Erfahrungen teilten. Doch finanzielle Zwänge haben bereits zu Kürzungen bei zentralen Angeboten geführt, darunter Kommunikationskurse, Trainings für soziale Kompetenzen und Bildungsprogramme zur demokratischen Teilhabe.
Der Bundestagsabgeordnete Michael Thews (SPD) sicherte zu, sich für eine stabile Finanzierung einzusetzen, und verwies auf den wachsenden Druck durch steigende Kosten und Tarifabschlüsse. Die Veranstaltung diente zugleich als Appell: Ohne verlässliche finanzielle Unterstützung könnten die wachsenden Herausforderungen nicht bewältigt werden.
Die Diskussionen in Hamm machten deutlich, wie sehr Migrationsdienste unter Mittelknappheit leiden. Ohne zusätzliche Förderung drohen weitere Kürzungen bei Integrationsprogrammen. Nun wollen Politiker und Organisationen gemeinsam nachhaltige Lösungen für diese unverzichtbaren Angebote erarbeiten.






