Großrazzia in Münster: Illegale Kriegswaffen und Schwarzgeld beschlagnahmt
Nadeshda SölzerGroßrazzia in Münster: Illegale Kriegswaffen und Schwarzgeld beschlagnahmt
Die Staatsanwaltschaft Münster hat im Rahmen einer groß angelegten Ermittlung eine Reihe von Razzien in Münster und Senden durchgeführt. Dabei wurden illegale Schusswaffen sowie größere Bargeldbeträge sichergestellt.
Als Hauptverdächtiger wurde ein 33-jähriger Mann festgenommen und bleibt in Untersuchungshaft. Ihm wird vorgeworfen, ein Bauunternehmen geführt zu haben, ohne Mitarbeiter bei der Sozialversicherung anzumelden oder Beiträge an die Berufsgenossenschaften abzuführen.
Bei den Durchsuchungen entdeckten die Ermittler mehrere illegale Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um funktionsfähige Kriegswaffen aus vergangenen Jahrzehnten handelt. Zudem beschlagnahmten sie 38.300 Euro in bar. Weitere 12.300 Euro wurden bei einem 61-Jährigen zu Hause gefunden, der aufgrund eines bestehenden Haftbefehls ebenfalls in Gewahrsam genommen wurde. Ein weiterer Betrag von 26.000 Euro wurde in einem Bankschließfach sichergestellt.
Im Zuge der Aktion wurde zudem ein Fahrzeug im Rahmen einer Vermögenssicherung beschlagnahmt.
Die Ermittlungen haben bereits zu mehreren Festnahmen und der Beschlagnahmung erheblicher Vermögenswerte geführt. Die Staatsanwaltschaft Münster prüft den Fall weiterhin aktiv. Im Laufe der weiteren Untersuchungen könnten zusätzliche Details bekannt werden.
