29 April 2026, 04:34

Große Proteste in Hamm: Umweltbündnis kämpft gegen neue Gaskraftwerke und für Energiewende

Menschen sitzen vor einem Gebäude mit Fenstern und Namensschildern auf dem Boden, umgeben von Flaschen und anderen Gegenständen, während sie an einer Klimaprotestaktion in Berlin teilnehmen, die von Bäumen und einem klaren blauen Himmel umgeben ist.

Große Proteste in Hamm: Umweltbündnis kämpft gegen neue Gaskraftwerke und für Energiewende

Umweltbündnis protestiert am 30. Mai in Hamm gegen neue Gaskraftwerke

Ein Bündnis aus Umweltorganisationen wird am 30. Mai in Hamm gegen die Pläne für neue Gaskraftwerke demonstrieren. Die Protestaktion richtet sich gegen Wirtschaftsministerin Katharina Reiche (CDU), der Kritiker vorwerfen, fossile Energien auf Kosten der Erneuerbaren zu bevorzugen. Aktivistinnen und Aktivisten werden sich am Kraftwerk Gersteinwerk versammeln, um gegen die Energiepolitik der Bundesregierung zu protestieren.

Die Kundgebung, organisiert von Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), Greenpeace, Campact, Fridays for Future und weiteren Gruppen, beginnt um 12 Uhr. Die Demonstranten werden am Standort Gersteinwerk die Form eines Windrads bilden – ein Symbol für ihre Forderung nach sauberen Energiealternativen.

Verena Graichen, politische Geschäftsführerin des BUND, wirft Ministerin Reiche vor, wie eine Lobbyistin der fossilen Industrie zu handeln. Die Organisation lehnt Reiches Pläne ab, den Ausbau der Erneuerbaren zu bremsen, während gleichzeitig Milliarden in Gasinfrastruktur fließen. Mira Jäger, Energieexpertin bei Greenpeace, unterstützt die Proteste und betont, dass Erneuerbare Energien nachhaltiger und kostengünstiger seien als Gas.

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Die Demonstration ist Teil des wachsenden Widerstands gegen die Energiepolitik der Regierung. Die Protestierenden argumentieren, dass neue Gaskraftwerke Deutschland für Jahrzehnte an fossile Brennstoffe binden und die Klimaziele untergraben würden.

Die Veranstaltung in Hamm unterstreicht die zunehmende Ablehnung der Pläne für Gaskraftwerke. Umweltverbände bestehen darauf, dass nur eine beschleunigte Energiewende mit Fokus auf Erneuerbare – statt dem Ausbau fossiler Infrastruktur – der richtige Weg ist. Ziel des Protests ist es, die Politik zu einem schnelleren Umstieg auf grüne Energien zu drängen.

Quelle