Fußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach
Folker RoggeFußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus in Bergisch Gladbach
Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 gingen in Bergisch Gladbach mit einem Fußballturnier zu Ende, das Mannschaften unterschiedlicher religiöser und kultureller Herkunft zusammenbrachte. Neun Teams traten beim "Kick gegen Rassismus" an, bei dem Fairplay und Zusammenhalt über dem Sieg standen. Unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" bildete das Turnier den Abschluss von zwei Wochen mit bundesweiten Antirassismus-Aktionen.
Veranstaltet wurde das Turnier vom Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt, einem 2024 gegründeten Netzwerk mit über 30 Partnerorganisationen. Unter der Schirmherrschaft von Bürgermeister Marcel Kreutz setzt sich das Bündnis für eine inklusive, solidarische Gemeinschaft ein. Statt Pokale erhielten alle Teams ein Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus", das die Botschaft von Respekt und Miteinander unterstrich.
Gespielt wurde ohne Schiedsrichter – Vertrauen und Fairness standen im Mittelpunkt. Am Ende setzte sich der IGMG Bergisch Gladbach e.V. durch, doch im Vordergrund stand nicht der Wettbewerb, sondern das gemeinsame Erlebnis. Das Turnier krönte die Internationalen Wochen gegen Rassismus, eine jährliche Initiative des Deutschen Instituts für Menschenrechte.
Vom 16. bis 29. März fanden in mindestens acht Städten – darunter Berlin, Dresden und Augsburg – über 100 kulturelle und bildende Veranstaltungen statt. Workshops, Konzerte, Ausstellungen und Diskussionsrunden standen unter dem gleichen Leitmotiv und zeigten das bundesweite Engagement gegen Rassismus und Extremismus.
Der "Kick gegen Rassismus" bildete den Abschluss einer Veranstaltungsreihe, die den Dialog und das Verständnis fördern sollte. Das Bergisch Gladbacher Bündnis und Städte in ganz Deutschland nutzten Sport und Kultur, um Diskriminierung entgegenzutreten. Mit Aktionen und symbolischen Gesten wie den Bannern sendeten sie eine klare Botschaft: Menschenwürde und Einheit bleiben zentral im Kampf gegen Rassismus.






