Funkel kehrt zum vierten Mal als Kölns Retter in der Bundesliga-Krise zurück
Steve HeckerFunkel kehrt zum vierten Mal als Kölns Retter in der Bundesliga-Krise zurück
Friedhelm Funkel hat angedeutet, dass er möglicherweise zum vierten Mal als Trainer zum 1. FC Köln zurückkehren könnte. Der Verein belegt derzeit Platz 15 in der Bundesliga – nur zwei Punkte über dem Relegationsplatz. Seine Äußerungen erfolgen nach der Entlassung von Cheftrainer Lukas Kwasniok und der Berufung von René Wagner als Interimstrainer.
Der 1. FC Köln kämpft in dieser Saison mit einer schwachen Bilanz: Nur zwei Siege in den letzten 18 Spielen. Diese Negativserie führte zur Beurlaubung von Kwasniok, woraufhin Wagner vorübergehend die Mannschaft übernahm. Funkel, der den Klub bereits dreimal trainiert hat, verteidigte zwar Kwasnioks Arbeit, betonte aber, dass auf der Trainerbank eine Mischung aus Ruhe und Leidenschaft nötig sei.
Laut eigenen Angaben hat Funkel bisher keine Gespräche mit dem Verein über eine Rückkehr geführt. Dennoch schloss er eine weitere Amtszeit nicht aus und zeigte sich überzeugt, dass Wagner das Team bis Saisonende vor dem Abstieg bewahren könne.
Sollte Funkel tatsächlich übernehmen, wäre es sein viertes Engagement beim 1. FC Köln. Seine früheren Amtszeiten folgten jeweils auf die Abgänge von Christian Keller und Gerhard Struber – ein Muster, das seine Rolle als "Feuerwehrmann" in Krisenzeiten unterstreicht.
Der Klub steckt mitten im Abstiegskampf, mit nur zwei Punkten Vorsprung auf die Gefahrenzone. Funkels mögliche Rückkehr verleiht dem Überlebenskampf eine zusätzliche Dimension. Aktuell führt Wagner die Mannschaft, doch die Tür für künftige Veränderungen scheint offen zu stehen.






