Fünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe in Deutschland
Steve HeckerFünfzehn Migrantinnen starten Qualifizierung für pädagogische Berufe in Deutschland
Fünfzehn Migrantinnen aus sechs Ländern starten Qualifizierungsprogramm für den deutschen Bildungssektor
Fünfzehn zugewanderte Frauen aus sechs verschiedenen Ländern haben ein elfmonatiges Qualifizierungsprogramm begonnen, um in Deutschlands Bildungsbereich Fuß zu fassen. Die Initiative soll ihnen helfen, fortgeschrittene Deutschkenntnisse zu erwerben und sich gleichzeitig auf eine Karriere in der Pädagogik vorzubereiten. Die Veranstalter erhoffen sich damit einen Beitrag zur Bewältigung des wachsenden Fachkräftemangels in Kitas und Schulen.
Zu den Teilnehmerinnen gehören Frauen aus Kasachstan, Afghanistan, der Ukraine, Moldau, der Türkei und Syrien. Ihr Ziel ist es, das Sprachniveau C1 zu erreichen – eine Voraussetzung für die staatlich anerkannte Erzieherausbildung oder ein pädagogisches Studium. Ohne diesen Nachweis können sie keine formale Qualifikation aufnehmen.
Das Programm verbindet Sprachkurse mit praxisnahen Elementen. Durch Hospitationen und Praktika in Grundschulen und Kindertageseinrichtungen sammeln die Frauen erste Berufserfahrungen. Exkursionen vermitteln ihnen zudem Einblicke in verwandte Berufsfelder wie sozialpädagogische Assistenz oder heilpädagogische Förderung.
Neben Sprachunterricht und Praxiseinsätzen erhalten die Teilnehmerinnen individuelle Berufscoachings und Bewerbungstrainings. Frühere Durchgänge des Programms zeigen bereits Erfolge: Viele Absolventinnen arbeiten inzwischen in Kitas oder absolvieren weiterführende Ausbildungen. Der aktuelle Kurs endet voraussichtlich Mitte Dezember 2026.
Die Qualifizierung eröffnet Migrantinnen den Weg in pädagogische Berufe in Deutschland. Mit dem C1-Zertifikat können sie eine Fachausbildung oder ein Hochschulstudium im Bildungsbereich aufnehmen. Für den Sektor bedeutet das: dringend benötigte Fachkräfte, um Personalengpässe zu schließen.






