26 April 2026, 08:12

Essen startet 2026 mit der NRW-Ehrenamtskarte für mehr Anerkennung

Runder Aufnäher mit "Ehrenamtlicher Nationalparkdienst Emeritus" in fetter schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, umgeben von einem gelben Kreis und einem blauen Rand.

Essen startet 2026 mit der NRW-Ehrenamtskarte für mehr Anerkennung

Essen führt im Januar 2026 die NRW-Ehrenamtskarte ein

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Ab Januar 2026 wird Essen die bisherige Essen-Pass für Ehrenamtliche durch die neue NRW-Ehrenamtskarte ersetzen. Mit dem Programm sollen Menschen gewürdigt und belohnt werden, die sich ehrenamtlich für das Gemeinwohl engagieren. Vertreter der Stadt betonen, wie unverzichtbar Freiwillige für das lokale Zusammenleben sind – ob bei der Förderung von Integration oder der Stärkung des sozialen Miteinanders.

Die Vereinbarung zur Einführung der Karte unterzeichneten Oberbürgermeister Thomas Kufen und Andreas Kersting von der Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen. Kersting hob hervor, welch persönlichen Gewinn Ehrenamtliche durch ihr Engagement für andere erzielen. Kufen unterstrich, dass ehrenamtliches Engagement Teilhabe, Zusammenhalt und ein Gefühl der Zugehörigkeit in der Stadt fördere.

Die NRW-Ehrenamtskarte ist Teil der Essener Engagementstrategie, zu der auch der Heimat-Preis, Mikroförderungen, Ehrenamtsstipendien, spezielle Fördertöpfe und Bürgerforen gehören. Langjährig Engagierte können zudem die neue Jubiläumsehrenamtskarte beantragen.

Anträge für beide Karten werden über das Büro für Bürgerbeteiligung und Ehrenamt entgegengenommen. Ein standardisiertes Formular und eine eigens entwickelte App sollen den Prozess vereinfachen. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website der Stadt unter *www.essen.de/ehrenamt*.

Das neue Kartensystem startet Anfang 2026 und bietet Ehrenamtlichen in Essen eine klarere Anerkennung. Sowohl die NRW-Ehrenamtskarte als auch die Jubiläumsehrenamtskarte werden über dieselben Kanäle beantragbar sein. Die Verantwortlichen hoffen, dass das Programm noch mehr Bürgerinnen und Bürger motiviert, sich in lokalen Initiativen einzubringen.

Quelle