Düsseldorf setzt 2024 auf Verkehrssicherheit für Zweiräder und E-Scooter
Steve HeckerDüsseldorf setzt 2024 auf Verkehrssicherheit für Zweiräder und E-Scooter
Die Düsseldorfer Polizei hat ihre jüngste Verkehrssicherheitskampagne durchgeführt – mit Fokus auf Zweiräder im Jahr 2024. Die Kontrollen richteten sich an Fahrräder, E-Scooter, Mofas und andere Fahrzeuge in städtischen Gebieten sowie auf Autobahnen. Die Behörden betonten die Notwendigkeit größerer Verantwortung aller Verkehrsteilnehmer, um die Unfallzahlen zu senken.
Die unter dem langjährigen Motto Sicher.Mobil.Leben stehende Aktion findet seit 2018 jährlich statt. Das diesjährige Thema Zweiräder im Fokus spiegelt die wachsende Bedeutung von Fahrrädern, E-Bikes, Scootern und Mikromobilitätsgeräten im deutschen Verkehrsnetz wider.
Am Kampagnentag überprüften Beamte in städtischen Bereichen 218 Fahrzeuge. Davon entfielen 94 auf Fahrräder, 61 auf E-Scooter oder ähnliche Geräte, 19 auf Mofas und 44 auf sonstige Kategorien. Verstöße umfassten sechs Rotlichtvergehen von Radfahrern, 12 Fälle von abgelenktem Fahren sowie 24 Vorfälle von Radfahren auf Gehwegen. Bei E-Scooter-Fahrern wurden ein Versicherungsverstoß und zwei Fälle von abgelenkter Nutzung geahndet.
Auf Autobahnen wurden 126 Fahrzeuge kontrolliert, darunter 69 Mofas oder Scooter sowie 56 weitere Fahrzeuge. Die Polizei registrierte 17 Geschwindigkeitsüberschreitungen und sprach 13 Bußgelder sowie 11 Verwarnungen aus.
Das Ziel der Kampagne bleibt klar: die Verkehrssicherheit durch strengere Einhaltung der Regeln, gestärktes Bewusstsein und gegenseitigen Respekt aller Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Die Behörden wiederholten ihren Appell an Autofahrer, Radfahrer und Fahrer, die Verkehrsregeln einzuhalten. Die Kontrollen zeigen die anhaltenden Risiken – insbesondere für vulnerable Verkehrsteilnehmer. Durch die Befolgung der Vorschriften, so die Beamten, ließen sich Unfälle vermeiden und Menschenleben retten.






