Drei Dürener Vereine erhalten Heimatpreis 2025 für kulturelles Engagement
Nadeshda SölzerDrei Dürener Vereine erhalten Heimatpreis 2025 für kulturelles Engagement
Verleihung des Heimatpreises 2025: Drei lokale Initiativen aus Düren ausgezeichnet
Am 25. Oktober fand die Verleihung des Heimatpreises 2025 im Foyer des Dürener Rathauses statt. Drei lokale Vereine wurden für ihr Engagement bei der Bewahrung kultureller Traditionen und der Stärkung des Gemeinschaftsgefühls geehrt. Die Preisvergabe würdigte Projekte, die die regionale Identität in Nordrhein-Westfalen fördern.
Den mit 2.500 Euro dotierten ersten Platz erhielt der Verein „1000 Jahre Echtz“. Die Gruppe wurde für ihre Arbeit bei der Dokumentation und Vermittlung der Geschichte des Dürener Stadtteils Echtz ausgezeichnet. Ihre Projekte tragen dazu bei, lokale Bräuche für kommende Generationen lebendig zu halten.
Den zweiten Platz belegte die Merken Maigesellschaft, die ein Preisgeld von 1.500 Euro erhielt. Der 1777 gegründete Verein pflegt seit fast 250 Jahren Maibräuche und Dorffeste. Für ihr langjähriges Engagement zugunsten der lokalen Kultur wurde die Gesellschaft bei der Feier gewürdigt.
Den dritten Platz sicherte sich der Lengschdörpe Klompe Karnevalsverein, der 1.000 Euro mit nach Hause nahm. Die Gruppe wurde für ihre Rolle bei den rheinischen Karnevalsfeiern und ihr gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet. Alle Preisträger erhielten eine Urkunde vom Dürener Stadtrat sowie eine Gedenktafel der Landesregierung.
In seiner Rede betonte Bürgermeister Frank Peter Ullrich die Bedeutung der Auszeichnungen. Er hob hervor, wie solche Initiativen Menschen zusammenbringen und das Zugehörigkeitsgefühl stärken. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von einem Harfenauftritt des Künstlers Claus Henry Hüttel, unterstützt durch die Sparkasse Düren.
Der Heimatpreis zeigt die kulturelle Vielfalt und das bürgerschaftliche Engagement in Nordrhein-Westfalen. Die drei ausgezeichneten Vereine werden die Preisgelder nutzen, um ihre Arbeit für die Bewahrung lokaler Traditionen fortzuführen. Ihr Wirken bleibt ein unverzichtbarer Baustein für die Pflege des regionalen Erbes.






