17 June 2026, 16:59

Dortmunder Polizei schlägt mit Razzia gegen Kriminalität und Verkehrsrowdys zu

POL-DO: Polizei beschlagnahmt Autos, schlägt Messerverbot vor - und setzt konsequent die Idee des Präsenzfokus um

Dortmunder Polizei schlägt mit Razzia gegen Kriminalität und Verkehrsrowdys zu

Die Dortmunder Polizei hat ihre Maßnahmen zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit in der Stadt intensiviert. Im Rahmen der laufenden Operation „Präsenzkonzept Fokus“ kam es in den letzten Tagen zu zahlreichen Festnahmen, Fahrzeugbeschlagnahmungen und Strafanzeigen.

Am 26. September führten Beamte Kontrollen in der Kampstraße und im Bereich des Basecamps durch. Dabei wurden rund 70 Fahrzeuge sichergestellt und über 20 Verwarnungsgelder wegen Verkehrsverstößen ausgestellt. Einen Tag später verdreifachte sich die Zahl der für die Szene typischen Fahrzeuge am Wall – zwei davon wurden wegen erloschener Zulassung beschlagnahmt, weitere Bußgelder gab es wegen Rasens.

Zudem nahm die Polizei mehrere Drogenhändler am Nordausgang des Hauptbahnhofs, am Brügmannplatz und im Stadtgarten fest. Zwei bekannte Personen aus der Drogenszene wurden mit zwei neuen Fahrrädern angetroffen, von denen eines erst am Vortag als gestohlen gemeldet worden war. Beide Räder wurden beschlagnahmt.

Aufgrund wiederholter Beschwerden über Rüpelangriffe und Körperverletzungen auf dem Wickeder Hellweg stellten Beamte drei flüchtige Personen. Bei zweien prüften sie zudem, ob ein Messerführungsverbot verhängt werden soll. Im Rahmen der großangelegten Aktion wurden über 350 Personen kontrolliert, rund 130 Fahrzeuge überprüft und fast 20 Strafanzeigen erstattet. Fast 30 Gegenstände wurden sichergestellt, und über 70 Platzverweise erteilt.

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Die Operation läuft bereits seit mehr als zwei Jahren und zielt darauf ab, das Sicherheitsgefühl der Bürger zu stärken. Viele Anwohner haben sich bereits für die Arbeit der Polizei bedankt. Für Rückfragen können sich Journalisten an Felix Groß von der Dortmunder Polizei wenden – telefonisch unter 0231/132-1034, per E-Mail an [email protected] oder über die Website https://dortmund.polizei.nrw/.

Quelle