Deutsche Telekom bricht mit 60-Stunden-Livestream alle Rekorde – doch die Börse bleibt kalt
Steve HeckerDeutsche Telekom bricht mit 60-Stunden-Livestream alle Rekorde – doch die Börse bleibt kalt
Deutsche Telekom sorgt mit kühner Aktion für Aufsehen – und will damit neue Talente gewinnen
Vom 5. bis 7. November 2025 veranstaltete das Unternehmen einen 60-stündigen Nonstop-Livestream – ein Marathon, der nicht nur einen Weltrekord für die längste Videokonferenz in der Marketinggeschichte aufstellen, sondern auch die Zukunftsvision des Konzerns präsentieren sollte.
Unter dem Motto "Das hätte keine E-Mail sein können. Schafft Verbindungen, die zählen" betonten die Organisatoren die Bedeutung echter Austausches statt flüchtiger digitaler Kontakte. Birgit Bohle, Personalvorständin der Deutschen Telekom, erklärte, es gehe darum, "echte Verbindungen" zu potenziellen Bewerbern herzustellen.
Die Aktion richtete sich gezielt an digitale Talente, die offen für neue Ideen und Zusammenarbeit sind, und war Teil einer breiter angelegten Initiative, um das Unternehmen mit innovativen Denkern zu verjüngen. Trotz der positiven Resonanz auf die Kampagne gab die Telekom-Aktie am Montag, dem 10. November, um 0,7 % nach und schloss bei 26,47 Euro. Auffällig war dies besonders, da der DAX zur gleichen Zeit um 0,67 % auf 10:30 Uhr zulegte.
Mit dem 60-Stunden-Event setzte die Deutsche Telekom ein klares Zeichen im Wettbewerb um Fachkräfte. Durch die Kombination aus rekordverdächtigem Ehrgeiz und dem Fokus auf authentische Interaktion wollte der Konzern vor allem die junge Generation von Arbeitnehmern ansprechen. Die aktuelle Kursentwicklung zeigte jedoch, dass die Investoren die Begeisterung für die Kampagne zunächst nicht teilten.






