11 April 2026, 20:11

DAM Preis 2025 geht an das nachhaltige Spore Haus in Berlin-Neukölln

Ausführliches architektonisches Zeichnung eines Gebäudes mit zahlreichen Fenstern, Ansichten und Plänen für den Berliner-Bakliskberg, mit detaillierten Skizzen und Anmerkungen auf altem Papier.

DAM Preis 2025 geht an das nachhaltige Spore Haus in Berlin-Neukölln

Das Spore Haus in Berlin-Neukölln erhält den renommierten DAM Preis 2025

Für sein innovatives Design und seine städtebauliche Sensibilität wurde das Spore Haus in Berlin-Neukölln mit dem begehrten DAM Preis 2025 ausgezeichnet. Das Gebäude ist Teil eines neuen kulturellen und bildungspolitischen Zentrums im Bezirk. Der jährlich vom Deutschen Architekturmuseum vergebene Preis würdigt herausragende Architekturprojekte in ganz Deutschland.

Entworfen vom Architekturbüro AFF Architekten, vereint das Spore Haus recycelte und unbehandelte Materialien in seiner Fassade. Der Ansatz des Büros legt besonderen Wert auf Nachhaltigkeit, ohne dabei auf eine robuste und zeitlose Ästhetik zu verzichten. Im Inneren besticht das Gebäude durch fest installierte Eichenmöbel und eine markante, stützenfreie Betondecke, die als "Sporendecke" bezeichnet wird.

Die flexible Raumaufteilung umfasst öffentliche und halböffentliche Bereiche, die vielfältig genutzt werden können. Besucher haben Zugang zu Veranstaltungs- und Ausstellungsflächen, einem Café, einer Bibliothek, kreativen Ateliers und einer Dachterrasse. Ergänzt wird der Komplex durch das benachbarte Publix-Gebäude, das das neue Kulturensemble abrundet.

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Die Schöpflin Stiftung, Förderin des Projekts, hatte sich einen offenen Ort für Bildung und gesellschaftliches Engagement zum Ziel gesetzt. Die Jury des DAM Preises lobte das Design für seine gelungene stadträumliche Einbindung und seine nachhaltige architektonische Qualität.

Das Spore Haus ist nun ein prägendes Wahrzeichen Neuköllns und bietet eine Mischung aus kulturellen und bildungspolitischen Einrichtungen. Seine nachhaltige Bauweise und die anpassungsfähigen Räume spiegeln die sich wandelnden Bedürfnisse des Bezirks wider. Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle des Gebäudes bei der Gestaltung des architektonischen und sozialen Gefüges Berlins.

Quelle