Bocholds neues Generationenquartier beginnt mit modularem Kindergartenbau
Folker RoggeBocholds neues Generationenquartier beginnt mit modularem Kindergartenbau
Der Stadtrat hat den Start der Flächenmanagementarbeiten für Bocholds Generationenquartier freigegeben. Als erste Priorität entsteht ein neuer Kindergarten, dessen Bau in Kürze beginnen soll. Das Vorhaben ist Teil eines größeren Entwicklungsprojekts, das Grünflächen, eine Sporthalle und Wohngebiete umfasst.
Im Juni hatte der Stadtrat den Baubeginn für die Flächenmanagementphase bewilligt. Der Kindergarten, ein zentraler Bestandteil des Generationenquartiers, wird als Erstes errichtet, da der geplante Bau der Sporthalle von seiner Fertigstellung abhängt. Die zweistöckige Einrichtung bietet Platz für 85 Kinder – davon 15 unter drei Jahren und 70 über drei Jahren – und verfügt über eine Frischküche sowie nachhaltige Elemente wie ein Gründach, Photovoltaik und Fernwärme.
Das Grundstück misst 18 mal 25 Meter, hinzu kommen 1.000 Quadratmeter Außenfläche als Spielbereich. Am Eingang entstehen sechs Fahrradstellplätze, während direkt am Gebäude keine Parkplätze für Autos vorgesehen sind. Die geschätzten Kosten belaufen sich auf rund 4,35 Millionen Euro – und liegen damit unter dem ursprünglichen Budget von 5,7 Millionen Euro. Möglich wird dies durch eine effiziente Modulbauweise, die Materialabfall reduziert, die Präzision erhöht und die Montage beschleunigt, wodurch wetterbedingte Verzögerungen minimiert werden.
Das Generationenquartier umfasst zudem Bereiche für den öffentlichen Nahverkehr, eine Zweifeld-Sporthalle, einen Quartiersplatz und eine Wohnzone. Parallel dazu laufen bereits die Arbeiten am neuen Borbecker Schwimmbad als eigenständiges Projekt.
Die Fertigstellung des Kindergartens ist vor der Sporthalle geplant. Sein modulares Design und die nachhaltigen Merkmale sollen eine kostengünstige und kindgerechte Einrichtung schaffen. Das Projekt markiert einen wichtigen Schritt bei der Entwicklung des Bocholder Generationenquartiers.






