09 June 2026, 20:09

Bergische Uni Wuppertal droht das Aus für Architekturstudium ab 2026

Universität Wuppertal muss Kosten sparen: Ist der Architekturkurs in Gefahr?

Bergische Uni Wuppertal droht das Aus für Architekturstudium ab 2026

Die Bergische Universität Wuppertal steht ab 2026 vor einer finanziellen Lücke. Die Hochschule rechnet mit rund 5,7 Millionen Euro weniger staatlichen Zuschüssen. In der Folge werden nun tiefgreifende Änderungen im Architekturstudiengang geprüft.

Die Universität warnt, dass die gekürzten Mittel sie dazu zwingen könnten, ab 2026 keine neuen Architekturstudierenden mehr aufzunehmen. Selbst die Studierenden, die im laufenden Wintersemester ihr Studium beginnen, könnten der letzte Jahrgang sein. Prof. Christoph Grafe, Dekan des Fachbereichs Architektur, geht davon aus, dass der Studiengang aufgrund unbesetzter Lehrstühle eingestellt werden muss.

Bis 2033 werden acht der elf Professuren der Fakultät vakant sein. Trotz dieser Entwicklung sind für eine einzige ausgeschriebene Stelle im Jahr 2026 bereits über 80 Bewerbungen eingegangen. Das für seine hohe Forschungs- und Lehrqualität bekannte Programm steht nun vor einer ungewissen Zukunft.

Bestehende Studierende können ihr Studium in Wuppertal jedoch weiterhin abschließen. Die Universität hat versichert, dass keine der derzeit Immatrikulierten von den möglichen Änderungen betroffen sein werden.

Die geplanten Kürzungen würden eine deutliche Zäsur für die Architekturabteilung der Universität bedeuten. Sollten die Pläne umgesetzt werden, wird es ab 2026 keine Neuaufnahmen mehr geben. Die Entscheidung hängt davon ab, ob sich die erwartete Finanzlücke nicht schließen lässt.

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