Bergisch Gladbach bleibt Deutschlands teuerste Müllstadt – doch Widerstand formiert sich
Nadeshda SölzerBergisch Gladbach bleibt Deutschlands teuerste Müllstadt – doch Widerstand formiert sich
Bergisch Gladbach trägt derzeit den unrühmlichen Titel der Stadt mit den höchsten Abfallgebühren Deutschlands unter den 100 größten Städten. Die Einwohner zahlen für dieselbe Leistung mittlerweile fast das Dreifache im Vergleich zur günstigsten Stadt. Der Eigentümerverein Haus & Grund Rhein-Berg e.V. hat angesichts der drastischen Kosten Alarm geschlagen.
Zum 1. Januar 2026 hat die Stadt ihre Müllgebühren erneut erhöht. Diese jüngste Anpassung veranlasste Haus & Grund Rhein-Berg e.V. nun zum Handeln. Der Verband fordert eine umfassende Überprüfung der Kostenstrukturen, die hinter den hohen Gebühren stehen.
Haus & Grund Rhein-Berg e.V. appelliert an Stadtrat und Verwaltung, mögliche Einsparpotenziale auszuloten. Die Initiative zielt darauf ab, dass Bergisch Gladbach seinen Ruf als teuerste Abfallentsorgungsstadt ablegt. Stattdessen soll ein System entstehen, das zwar effizient bleibt, für die Bürger aber deutlich erschwinglicher wird.
Sollte der Vorstoß des Verbandes erfolgreich sein, könnte dies zu einer detaillierten Kostenanalyse führen. Gelingt die Prüfung, könnten sich Wege zur Gebührensenkung eröffnen. Die Stadt müsste dann Reformen umsetzen, um ihre Abfallkosten an das Niveau anderer großer deutscher Städte anzupassen.






