BBK aktualisiert Krisenratgeber: So bereiten Sie sich auf Notfälle vor
Nadeshda SölzerBBK aktualisiert Krisenratgeber: So bereiten Sie sich auf Notfälle vor
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veröffentlicht überarbeiteten Ratgeber zur Krisenvorsorge
Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) hat einen aktualisierten Leitfaden veröffentlicht, der Bürgerinnen und Bürger dabei unterstützen soll, sich auf Notfälle vorzubereiten. Unter dem Titel „Vorsorge für Krisen und Katastrophen“ bietet die Neuauflage klare, praxisnahe Handlungsempfehlungen für den Alltag. Der Ratgeber ist in sieben Sprachen erhältlich – darunter auch in Deutscher Gebärdensprache – und soll so die Notfallplanung für alle zugänglich machen.
Die überarbeitete Fassung kombiniert bewährte und neue Ratschläge. Neben klassischen Tipps wie der Zusammenstellung eines Notfallvorrats oder dem richtigen Verhalten bei Stromausfällen, Überschwemmungen oder Bränden behandelt der Leitfaden nun auch aktuelle Themen: den Umgang mit Falschinformationen, den Schutz vor Explosionen sowie Strategien zur Stressbewältigung in Krisensituationen.
Laut einer BBK-Umfrage haben 53 Prozent der Bevölkerung bisher keine Vorsorgemaßnahmen getroffen. Um dies zu ändern, plant die Behörde eine bundesweite Kampagne, um die Inhalte des Ratgebers bekannt zu machen. Die Materialien stehen kostenlos als Broschüre oder digital über die BBK-Website sowie die Warn-App NINA zur Verfügung.
BBK-Präsident Ralph Tiesler betonte bei der Vorstellung des Leitfadens die Bedeutung individueller Vorbereitung. Mit einfachen, wissenschaftlich fundierten Empfehlungen will das Amt Vorsorge zu einer Selbstverständlichkeit im Alltag machen. Zudem sind zielgruppenspezifische Angebote für verschiedene Bevölkerungsgruppen in Arbeit.
Der Ratgeber ist nun in mehreren Formaten und Sprachen abrufbar, um eine möglichst breite Reichweite zu gewährleisten. Durch verständliche, umsetzbare Handlungsanweisungen strebt das BBK an, die Zahl unvorbereiteter Haushalte zu verringern. Die Kampagne wird die Nutzung des Leitfadens weiterhin in ganz Deutschland bewerben.






