24 April 2026, 10:14

Aus Konservenfabrik wird nachhaltiges Logistikzentrum in Bornheim-Sechtem

Großer Lagerraum mit verschiedenen gelagerten Gegenständen wie Reifen, Containern, Topfpflanzen, bedruckten Platinen, Polen, Beleuchtung und einem blauen Tuch, gesetzt in einer verschneiten Außenumgebung mit Bäumen und Fahrzeugen.

Aus Konservenfabrik wird nachhaltiges Logistikzentrum in Bornheim-Sechtem

Delta Development verwandelt ehemaliges Seidel-Konservenwerk in Bornheim-Sechtem in ein modernes Logistikzentrum

Das Unternehmen Delta Development wird das Gelände des ehemaligen Seidel-Konservenwerks in Bornheim-Sechtem in der Region Köln-Bonn zu einem zukunftsweisenden Logistikstandort umgestalten. Das Projekt setzt auf Nachhaltigkeit und Effizienz – die Bauarbeiten sollen Anfang 2026 beginnen, nachdem die bestehenden Gebäude abgerissen wurden.

Das Logistikzentrum entsteht auf einem 52.500 Quadratmeter großen Grundstück im Industriegebiet Bornheim-Sechtem. Nachhaltigkeit steht im Mittelpunkt der Planung: Das Vorhaben orientiert sich an den Cradle-to-Cradle-Prinzipien und zielt auf einen minimalen Ressourcenverbrauch sowie geringe Emissionen über den gesamten Lebenszyklus hin. Erneuerbare Materialien wie Holz und fossilefreie Energie – darunter eine Photovoltaikanlage – sollen den Standort versorgen. Angestrebt wird die DGNB-Platin-Zertifizierung, die höchste Auszeichnung für nachhaltiges Bauen.

Die Anlage umfasst 32.520 Quadratmeter Nutzfläche, aufgeteilt in drei flexible Lagerhallen. Jede Einheit lässt sich in Abschnitte von 9.000 bis 20.000 Quadratmetern unterteilen, um unterschiedlichen Mieteranforderungen gerecht zu werden. Für einen reibungslosen Betrieb sorgen zudem 28 Laderampen, 20 Lkw-Stellplätze und 90 Pkw-Parkplätze.

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Verkehrstechnisch optimal angebunden Das Zentrum liegt in strategisch günstiger Lage: Die Autobahnen A555 und A4 sind in unmittelbarer Nähe, der Bahnhof Roisdorf befindet sich sieben Kilometer entfernt, und der Flughafen Köln/Bonn ist 28 Kilometer entfernt.

Finanziert wird das Projekt von der niederländischen Investmentgesellschaft CCAP Group, rechtlich begleitet von den Kanzleien Dentons und LPA Law.

Zeitplan und Ausblick Der Abriss der alten Fabrikanlagen startet Anfang 2026 und markiert den offiziellen Baubeginn. Die Fertigstellung ist für Mitte 2027 geplant, dann soll das Logistikzentrum in Betrieb gehen.

Nach Abschluss bietet die Anlage eine leistungsstarke, umweltfreundliche Lagerlösung an einem verkehrsgünstigen Standort. Durch den Einsatz erneuerbarer Energien, nachhaltiger Materialien und eines flexiblen Designs soll das Projekt moderne Logistikanforderungen erfüllen – bei gleichzeitiger Reduzierung der Umweltbelastung. Finanzierung und rechtliche Rahmenbedingungen sind bereits gesichert, um den Zeitplan einzuhalten.

Quelle