Arnsbergs neue Rettungswache setzt auf Nachhaltigkeit und schnellere Einsatzzeiten
Steve HeckerArnsbergs neue Rettungswache setzt auf Nachhaltigkeit und schnellere Einsatzzeiten
Arnsberg baut neue Rettungswache – Modernisierung der Notfalldienste
In Arnsberg haben die Bauarbeiten für eine moderne Rettungswache begonnen, die die Notfallversorgung der Region zukunftsfähig machen soll. Der offizielle Startschuss fiel am Montag, dem 8. September, mit einem symbolischen Spatenstich. Die neue Einrichtung soll kürzere Einsatzzeiten ermöglichen und die Arbeitsbedingungen für die örtliche Feuerwehr deutlich verbessern.
Die Rettungswache entsteht in unmittelbarer Nähe zum Feuerwehrmuseum Brennpunkt in der Branddirektor-Kraemer-Straße 3. Das Grundstück war zuvor von der Deutschen Bahn erworben worden und liegt verkehrsgünstig nahe dem Arnsberger Bahnhof.
Das rund 5,6 Millionen Euro teure Projekt umfasst eine eingeschossige Fahrzeughalle mit Stellplätzen für drei Löschfahrzeuge. Daneben entsteht ein dreigeschossiges Funktionsgebäude. Besonders Wert wird auf nachhaltige Energielösungen gelegt: Geothermie, eine Erdwärmepumpe und Betonkernaktivierung sorgen für die Energieversorgung der Anlage. Weitere umweltfreundliche Elemente sind eine Fußbodenheizung, ein modernes Lüftungssystem sowie eine Photovoltaikanlage mit begrüntem Dach.
Die Feuerwehr Arnsberg begrüßt die Aufwertung und betont die deutlich verbesserten Arbeitsbedingungen. Zudem soll die neue Wache helfen, Fachkräfte für den Rettungsdienst zu gewinnen und langfristig zu binden. Die Fertigstellung ist für den Herbst 2026 geplant.
Die Rettungswache setzt Maßstäbe in Sachen Energieeffizienz für Notfalleinrichtungen und stärkt die Einsatzbereitschaft der Arnsberger Feuerwehr. Das Projekt stellt eine bedeutende Investition in die Notfallinfrastruktur der Stadt dar.






