05 April 2026, 04:11

Arnsberg setzt auf KI und Sensoren für besseren Hochwasserschutz

Flutstraße in der Stadt mit Wasser auf der Straße, Fahrzeuge auf der linken Seite, Grünfläche auf der rechten Seite, Gebäude und Strommasten im Hintergrund und bewölkter Himmel oben.

Arnsberg setzt auf KI und Sensoren für besseren Hochwasserschutz

Arnsberg rüstet Hochwassermonitoring mit neuen Pegelsensoren und KI-gestütztem Frühwarnsystem auf

Im Rahmen des Förderprogramms Modellprojekte Smart Cities hat Arnsberg sein Hochwassermonitoring modernisiert: Neue Wasserstandssensoren und ein KI-basiertes Frühwarnsystem sollen die Reaktion auf Starkregen und mögliche Überflutungen beschleunigen und effizienter gestalten. Echtzeitdaten der Sensoren ermöglichen es den Behörden, schneller und gezielter zu handeln.

Fünfzehn Pegelsensoren wurden in Gewässern des städtischen Gebiets installiert. Die Geräte messen kontinuierlich den Wasserstand und liefern den Verantwortlichen während Unwettern und Hochwasser aktuelle Daten. Die Informationen fließen zudem in das Arnsberger Klima-Dashboard ein, wo sie für Bürgerinnen und Bürger online abrufbar sind.

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Das System nutzt künstliche Intelligenz, um die eingehenden Messwerte auszuwerten. Durch die frühzeitige Erkennung von Veränderungen in Bächen und Nebenflüssen können Feuerwehr und andere Einsatzkräfte alarmiert werden, noch bevor das Wasser den Ruhrfluss erreicht. In den kommenden zwölf Monaten werden die KI-Modelle durch zusätzliche Daten verfeinert, bis das System voll funktionsfähig ist.

Neben den Wasserständen wird nun auch die Bodenfeuchte erfasst, um Hochwasservorhersagen zu präzisieren. Zudem hat die Stadt Gefahrenkarten des Landes in ihr Digitales Zwillingssystem integriert – so lassen sich Überflutungsrisiken dreidimensional darstellen. Das Projekt ist Teil der Arnsberger Nachhaltigkeitsstrategie und unterstützt drei UN-Nachhaltigkeitsziele: Innovation in der Industrie, nachhaltige Städte sowie Klimaschutz.

Die neuen Sensoren und KI-Werkzeuge geben Arnsberg bessere Kontrolle über Hochwassergefahren. Behörden können nun früher auf steigende Pegel reagieren und präventive Maßnahmen ergreifen, bevor sich die Lage zuspitzt. Die vollständige Inbetriebnahme des Systems ist innerhalb des nächsten Jahres geplant; aktuelle Entwicklungen werden über das Klima-Dashboard der Stadt kommuniziert.

Quelle