1. FC Köln steckt fest: Nach 3:3 gegen Gladbach wächst der Druck auf Kwasniok
Folker Rogge1. FC Köln steckt fest: Nach 3:3 gegen Gladbach wächst der Druck auf Kwasniok
1. FC Kölns Krise hält an: 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach
Die Probleme des 1. FC Köln spitzten sich am 21. März 2026 weiter zu, als die Mannschaft im Rhein-Derby ein 3:3 gegen Borussia Mönchengladbach erreichte. Damit verlängerte sich die sieglose Serie auf sieben Spiele, und der Verein bleibt knapp über den Abstiegsrängen. Der Druck auf Cheftrainer Lukas Kwasniok wächst zusehends – obwohl dieser betont, weiterhin die volle Rückendeckung des Clubs zu genießen.
Das Unentschieden im Derby hält Köln vorerst auf Platz 15, doch ein Heimsieg des FC St. Pauli gegen den SC Freiburg an diesem Wochenende könnte die Domstädter auf den Relegationsplatz verdrängen. Sportdirektor Thomas Kessler verweigerte Kwasniok nach dem Spiel eine klare Bestätigung. Stattdessen kündigte er an, "eine Nacht darüber zu schlafen", bevor er vor dem Wochenende Entscheidungen treffe.
Kwasniok, dessen Team in den letzten 17 Spielen nur zwei Siege holte, gibt sich kämpferisch. Er erklärte, er werde "wie verrückt kämpfen", um seinen Posten zu halten, und behauptet, sich "zu hundert Prozent" vom Verein unterstützt zu fühlen. Doch seine Position wirkt zunehmend wackelig – besonders, da Kessler einräumte, dass die Mannschaft dringend wieder gewinnen müsse, um die Saison noch zu wenden.
Die aktuelle Schwächephase des Trainers steht in scharfem Kontrast zu seiner Zeit beim SSV Paderborn in der 2. Bundesliga, als seine Bilanz deutlich besser ausfiel. Doch Kölns desolate Form lässt die Verantwortlichen nun an seiner Zukunft zweifeln.
Das nächste Spiel könnte über Kölns Schicksal im Abstiegskampf entscheiden: Sollte St. Pauli gegen Freiburg gewinnen, rutscht der FC in die Relegation. Bis dahin hängt Kwasnioks Zukunft in der Schwebe, während der Verein verzweifelt nach einem Ausweg aus der Krise sucht.






