1. FC Köln kassiert 98.500 Euro Strafe nach Pyro-Chaos in Gladbach
Der 1. FC Köln muss eine Strafe in Höhe von 98.500 Euro vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) zahlen, nachdem Fans bei einem jüngsten Bundesliga-Spiel Dutzende Bengalos und Blitzlichtgeräte gezündet hatten. Der Vorfall ereignete sich im Stadion von Borussia Mönchengladbach, wo dichter Rauch eine kurze Spielunterbrechung erzwang.
Vor, während und nach der Partie entzündeten Kölner Anhänger mindestens 56 Bengalos und 30 Blitzlichtgeräte. Die entstandene Rauchentwicklung war so stark, dass die Schiedsrichter das Spiel für zwei Minuten unterbrechen mussten. Diese jüngste Sanktion reiht sich in eine wachsende Liste von Strafen gegen Vereine wegen ähnlicher Verstöße ein.
In den vergangenen zwei Jahren hat das DFB-Sportgericht mindestens sechs Bundesliga-Teams wegen Fehlverhaltens ihrer Fans mit Geldbußen belegt. Der VfB Stuttgart musste zwischen November 2025 und Februar 2026 Strafen in Höhe von 125.600 Euro und 15.000 Euro zahlen. Borussia Dortmund wurde insgesamt mit 139.800 Euro zur Kasse gebeten, während der 1. FC Köln bereits zuvor 92.000 Euro Strafe auferlegt worden waren.
Ein Teil der neuen Strafe für Köln – bis zu 32.800 Euro – kann in Sicherheitsvorkehrungen oder Präventionsprogramme fließen, die künftige Gewaltvorfälle verhindern sollen.
Die Entscheidung des DFB unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, gefährliches Fanverhalten im deutschen Fußball einzudämmen. Der 1. FC Köln steht nun vor der Aufgabe, das Problem in den Griff zu bekommen, um weitere finanzielle Konsequenzen zu vermeiden. Der Verein hat zudem die Möglichkeit, einen Teil der Strafe in Maßnahmen zu investieren, die ähnliche Vorfälle künftig verhindern könnten.
Cologne faces steeper fine after Bayern clash
Latest reports indicate 1. FC Köln has been hit with a 220,000 euro fine following a Bundesliga match against FC Bayern. The incident involved 100 Bengalos and smoke devices, forcing a nine-minute game stoppage. This marks a sharp escalation in penalties for the club's repeated fan misconduct.






