VAR-Kontroverse und Kölner Freude im Bundesliga-Aufstiegsduell gegen Hamburg - 1. FC Köln demontiert HSV mit 4:1 und festigt Aufstiegschancen
1. FC Köln sichert sich mit 4:1 gegen den Hamburger SV einen entscheidenden Sieg im Bundesliga-Aufstiegsrennen
In einem spannungsgeladenen und emotionalen Spiel setzte sich der 1. FC Köln mit 4:1 gegen den Hamburger SV durch – ein wichtiger Schritt im Kampf um den Aufstieg in die Bundesliga. Die Partie war geprägt von bewegenden Gesten, späten Dramen, zwei Platzverweisen und einer umstrittenen VAR-Entscheidung, die den Spielverlauf maßgeblich prägten.
Vor Anpfiff trugen die Kölner Spieler schwarze Armbinden, um des verstorbenen Hannes Linßen zu gedenken. Trainer Lukas Kwasniok nahm im Vergleich zur Niederlage gegen den FC Bayern München im DFB-Pokal Mitte der Woche fünf Änderungen in der Startelf vor.
Den Führungstreffer erzielte Ragnar Ache in der 25. Minute. Kurz nach der Pause baute Florian Kainz die Führung in der 48. Minute aus. Der HSV glaubte sich in der 50. Minute mit einem Tor zurück im Spiel, doch der Treffer wurde nach einer VAR-Überprüfung aberkannt.
Jean-Luc Dompé gelang schließlich in der 61. Minute der Anschlusstreffer – sein 100. Pflichtspieltreffer für den Verein. Doch ein Fehler von Albert Sambi Lokonga ebnete Köln den Weg zum dritten Tor. Die Hamburger taten sich schwer, klare Torchancen zu kreieren, und setzten vor allem auf Konter, die erst spät für Gefahr sorgten.
In der Schlussphase eskalierte die Partie: Immanuel Pherai sah in der 79. Minute die zweite Gelbe Karte, gefolgt von einem Platzverweis für Fábio Vieira nur vier Minuten später. Köln nutzte die Überzahl gnadenlos aus – Said El Mala (90.+4) und Jakub Kamiński (90.+9) setzten mit ihren späten Toren den Schlusspunkt zum 4:1-Endstand.
Der Sieg festigt Kölns Ambitionen auf den Aufstieg, während die Hamburger Hoffnungen einen Dämpfer erhalten. Zwei rote Karten und ein nicht gegebener Treffer erhöhten die Frustration beim HSV, der in den letzten Minuten die Kontrolle über das Spiel verlor. Der 1. FC Köln blickt nun mit Schwung nach vorn – sowohl auf dem Ergebnisblatt als auch in den entscheidenden Spielmomenten war man klar überlegen.






