16 April 2026, 06:12

1.500 Menschen protestieren in Köln gegen Merz' Migrationspolitik und für Solidarität

Eine Gruppe von Menschen marschiert bei einer Demonstration gegen die Anti-Kriegsbewegung in Berlin, einige halten Schilder und andere fahren Fahrräder, im Hintergrund ist ein Gebäude mit Fenstern, Bögen, Säulen und Skulpturen zu sehen.

1.500 Menschen protestieren in Köln gegen Merz' Migrationspolitik und für Solidarität

Rund 1.500 Menschen versammelten sich am Sonntag in Köln, um gegen die Migrationspolitik der Regierung zu protestieren. Die Demonstration unter dem Motto "Menschenrechte verteidigen – Stopp für Merz' Politik" war Teil einer breiteren Welle des Widerstands gegen jüngste Äußerungen von Bundeskanzler Friedrich Merz zu Abschiebungen und städtischer Vielfalt. Mehrere Aktivistengruppen hatten sich zusammengeschlossen, um die Kundgebung zu organisieren.

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Die Veranstaltung wurde von einem Bündnis aus Organisationen koordiniert, darunter Seebrücke Köln, Fridays for Future Köln und Medical Solidarity International. Weitere beteiligte Gruppen waren SOS Humanity, der Kölner Spendenkonvoi, Resist Köln sowie Youth for Climate Köln. Gemeinsam forderten sie einen besseren Schutz für Asylsuchende und eine auf Solidarität mit Migrant:innen gegründete Gesellschaft.

Redner:innen auf der Kundgebung verlangten unverzügliche Maßnahmen auf mehreren Ebenen. Zu ihren zentralen Forderungen gehörten der Ausbau von Rettungseinsätzen für Geflüchtete auf See, bezahlbarer Wohnraum sowie Gerechtigkeit für Palästina. Ein zentrales Thema war die Ablehnung der rechtsextremen AfD, verbunden mit Kritik an Merz' harter Linie bei Abschiebungen.

Die Demonstration fand vor dem Hintergrund wachsender Unruhen statt. In der vergangenen Woche hatte es in mehreren deutschen Städten ähnliche Proteste gegeben. Viele Teilnehmer:innen warfen Merz vor, mit seinen Aussagen zu Migration und deren Auswirkungen auf städtische Gemeinschaften Spaltung zu schüren.

Der Kölner Protest verstärkte den Druck auf die Regierung in der Migrationsfrage. Mit den Forderungen nach mehr Rettungseinsätzen, Wohnraumbereitstellung und stärkeren Asylrechten präsentierten die Organisator:innen die Veranstaltung als Schritt hin zu einer inklusiveren Gesellschaft. Die Polizei bestätigte etwa 1.500 Teilnehmende – ein Zeichen für die wachsende öffentliche Besorgnis.

Quelle